Der Beruf des Hufschmieds ist so viel mehr als einfach ein Eisen daran zu nageln. 

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Der Beruf des Hufschmieds ist so viel mehr als einfach ein Eisen daran zu nageln.

26. April 2022 | Von: Joakim Krassman

Alexander Nilson wurde im Alter von 10 Jahren vom Hufschmied fasziniert, als er auf einem Hocker sitzen und dem Hufschmied bei der Behandlung seines Pferdes zusehen durfte. Seit acht Jahren ist er selbst Hufschmied und ist nach wie vor von diesem Handwerk begeistert.  

Alexander geht nun in sein achtes Jahr als Hufschmied. Der Umgang mit Pferden war für Alexander, der im Alter von vier Jahren mit dem Reiten begann, schon immer selbstverständlich. Trotzdem lag es nicht auf der Hand, in einem pferdebezogenen Beruf zu arbeiten.

Alexander beschreibt seine Familie als eine "Akademikerfamilie" und erklärt, dass seine erste Wahl nach der High School ein Studium war. Bevor er Hufschmied wurde, hatte er auch Zeit, eine Ausbildung zu machen und einige Jahre als Zimmermann zu arbeiten.

Seit Alexander im Alter von 10 Jahren sein eigenes Pferd bekam und seinem ersten Hufschmied begegnete, war er von diesem Beruf fasziniert. Damals saß er auf einem Schemel im Stall und sorgte dafür, dass sein Pferd gut versorgt war. Einige Jahre später begann Alexander auf einem Bauernhof in der Nähe von Linköping zu arbeiten und lernte dort eine Hufschmiedin namens Inge Överlien kennen, durch die Alexander erfuhr, was Hufschmiede eigentlich tun.

"Inge hat mir klargemacht, dass es um viel mehr geht als nur um das Ausklopfen eines Schuhs, dass es eigentlich ein Handwerk ist.

Ein paar Jahre später meldete sich Alexanders Tante zufällig bei ihm und erzählte ihm, dass es in Örebro einen Mangel an Hufschmieden gäbe und das sei nun einmal so. Alexander begann seine Ausbildung zum Hufschmied in Strömsholm und setzte sie im dritten Jahr in Vången fort. Er erklärt, dass er den Wechsel vollzogen hat, weil er so schnell wie möglich die Genehmigung der schwedischen Landwirtschaftsbehörde erhalten wollte und weil er das Gefühl hatte, dass Vången besser zu ihm passt. Anstatt jedes dritte Wochenende weg zu sein, konnte Alexander alle sechs Wochen an der Schulung teilnehmen.

Alexander nimmt seit seiner Jugend an Wettkämpfen teil und bildet Islandpferde aus. Er und sein Partner haben zusammen 9 Islandpferde und züchten etwa ein Fohlen pro Jahr. Alexander sagt, dass er in den nächsten Jahren einen neuen Wettbewerb veranstalten wird. Einer der Gründe für die Rennpause ist, dass Alexander und seine Partnerin Familienzuwachs bekommen haben. Ziel ist es, dass sowohl Alexander als auch seine Partnerin in zwei Saisons an Wettkämpfen teilnehmen und sich bei der Betreuung des Babys abwechseln.

Alexander hat in seinen Jahren als Reiter selbst die Erfahrung gemacht, dass es schwierig war, Hufschmiede zu finden, die das Pferd verstehen und ihm die besten Voraussetzungen für ein optimales Tempo bieten können. Deshalb reiste Alexander mit seinen Pferden 1,5 Stunden zu seinem alten Hufschmied Inge, um die bestmögliche Hilfe zu bekommen. Auf diese Details legt Alexander selbst als Hufschmied großen Wert.

Er beschlägt alle Arten von Pferden, die in fast allen Disziplinen eingesetzt werden. Alexander erklärt, dass es eigentlich keine besonderen Unterschiede gibt.

"Ich habe Gedanken und Ideen, wie man ein Pferd ausbalancieren kann und wie man das Beste aus dem Pferd herausholen kann, ohne dass es schädlich ist."

Alexander erklärt, dass es die Details sind, die den Unterschied ausmachen.

"Als Pferdebesitzer sieht man vielleicht keine Unterschiede wie Millimeter bei einer Zehenlänge oder einem Trakt, aber dank solcher Details kann das Pferd große Veränderungen in der Bewegung aufweisen. So kann man zum Beispiel ein Pferd, das viel läuft, dazu bringen, etwas näher am Boden zu bleiben, um die Sprünge mit mehr Energie zu bewältigen. Oder ein Dressurpferd, das mehr Bewegung im Vorderbein hat, um die zusätzlichen Prozente zu bekommen."

Alexander erklärt, dass das Erfolgsrezept, um ein guter Hufschmied zu werden, darin besteht, sich zu trauen, um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen. Er sagt, er habe mehrere Lehrer und Vorbilder, die ihm auf seinem Weg vom Studenten zum Lehrling und schließlich zum fertigen Hufschmied geholfen hätten. Inge Överlien, die sein Interesse geweckt hat, Magnus Smederöd, der während seiner Ausbildungszeit Lehrer war, Jamie Skinner, der Lehrer in Strömsholm war, und Lars Andersson, der eine große Inspiration war, sind nur einige von denen, die eine wichtige Rolle in Alexanders Beruf als Hufschmied gespielt haben.

Alexander ist ein Benutzer des Hippocrates Blacksmith Business Systems für Hufschmiede

"Ich habe angefangen, das Blacksmith Business System zu benutzen, sobald ich Hufschmied wurde, um Aufzeichnungen zu führen, und es hat mir wirklich geholfen"

Alexanders Lieblingsmerkmale des Systems sind:

  • Der Kalender, der am Tag vor einem Besuch Nachrichten an die Kunden sendet.
  • Das handliche Journal.
  • Der finanzielle Überblick.
  • Die Möglichkeit, Rechnungen einfach zu erstellen und zu versenden.
  • Die Übersicht
  • Die neue Funktion mit Bildern von Hufen. Ich kann eine bestimmte Stelle markieren, z. B. eine Beschädigung an einem Huf, und mir anschließend ein klares Bild davon machen, wie sie beim letzten Mal aussah.

 

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