DER HUFSCHMIED, DER IN DIE FUSSSTAPFEN SEINER VORFAHREN GETRETEN IST UND NUN SEIN 20-JÄHRIGES JUBILÄUM ALS HUFSCHMIED FEIERT!!- Hippocrates.se

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DER HUFSCHMIED, DER IN DIE FUSSSTAPFEN SEINER VORFAHREN GETRETEN IST UND NUN SEIN 20-JÄHRIGES JUBILÄUM ALS HUFSCHMIED FEIERT!!

3. Januar 2022 | Von: Joakim Krassman

Emil Johansson lebt in Skåne und arbeitet als Hufschmied. In seiner Jugend machte er jedoch eine Ausbildung zum Koch, arbeitete in ganz Schweden und ging nach Spanien. Nach einer harten Zeit als Koch in Spanien beschloss Emil, nach Schweden zurückzukehren und sich zum Hufschmied ausbilden zu lassen, wie es so viele vor ihm in der Familie getan hatten.

Viele in seiner Familie waren Waffenschmiede und Hufschmiede. Emils Großvater bildete Kavallerie-Reiter aus, die ihre Pferde im Feld beschlagen mussten. Das reitende Militär trug damals Hufeisen, Nähte und Werkzeuge in seinen Taschen, da jeder reitende Militärreiter in der Lage war, sein Pferd bei Bedarf selbst zu beschlagen.

Als Emil sich entschloss, kontaktierte er den Hufschmied John Lethinen, der ihm eine Stelle als traditioneller Lehrling anbot, die er von 1998 bis 2001 innehatte. Gemeinsam schmiedeten sie jeden Morgen an fünf bis sechs Tagen in der Woche Hufeisen, was eine sehr lehrreiche Zeit war. Hufschmied John nahm damals an Wettbewerben in der ganzen Welt teil, sowohl im Hufschmieden als auch im Schmieden. Emil durfte ihn zu Wettbewerben begleiten und hat im Laufe der Jahre sogar selbst an einigen Wettbewerben teilgenommen und gewonnen, darunter ein Adlerauge-Wettbewerb in Göteborg bereits nach 4 Monaten Lehrzeit.

Die Entscheidung, die Emil 1998 traf, war so richtig. Er lächelt und sagt: "Ich wache jeden Tag auf und bin ein stolzer und glücklicher Hufschmied. Kein Tag ist wie der andere. Ich liebe es, mit der Biomechanik des Pferdes zu arbeiten und herauszufinden, wie jedes Pferd beschlagen werden muss. Ich habe tolle Kunden und es ist schön, zur Arbeit zu kommen.

Zuvor war Emil in der Hufschmiede tätig und wurde 2004 in Falsterbo Debütantenmeister. Heute beschlägt er sowohl Wanderreitpferde als auch Nationalmannschaftspferde in den meisten Disziplinen und beschäftigt sich mit dem Beschlag von Kranken.

Emil hat außerdem die Zusatzausbildung zum vom schwedischen Landwirtschaftsministerium zugelassenen Hufschmied absolviert. Es ist klar, dass er seinen Beruf als Hufschmied mit Leidenschaft ausübt. Er sagt auch, dass er ein großes Interesse an der Anatomie des Hufes und dem Gleichgewicht des Hufes hat, etwas, das er bei jeder Beschlagsmöglichkeit anstrebt, denn wenn man den Huf schnell ins Gleichgewicht bringt, hat man schon viel gewonnen, sagt Emil.

Trotz seiner Erfahrung glaubt Emil, dass es sowohl für neue als auch für erfahrene Hufschmiede wichtig ist, verschiedene Kliniken und Kurse zu besuchen (die oft von Hufschmieden, Tierärzten und Produktherstellern abgehalten werden). Es gibt immer wieder neue Techniken und Denkweisen, und oft weiß der Hufschmied schon sehr viel, aber es gibt immer etwas, was er in seiner täglichen Arbeit verbessern und manchmal auch vereinfachen kann. Es ist auch gesellig und macht Spaß, Kollegen zu treffen, und Emil hat für jeden ein offenes Ohr, egal ob neu ausgebildet oder erfahren.

Emil lebt und arbeitet heute in Skåne, hat aber auch Kunden und arbeitet international.

Emil hat vor drei Jahren mit der Hippocrates-Blacksmith für Hufschmiede begonnen und erzählt uns davon:

"Mir gefällt das Gesamtbild. Mein Geschäft hat einen professionelleren Touch bekommen, da meine Kunden jetzt einen Tag vor meinem Eintreffen eine SMS über Blacksmith erhalten, und das Beste ist, dass mich kein Kunde mehr vergisst, seit ich mit Blacksmith arbeite. Das bedeutet, dass ich nicht unnötig zur Arbeit gehe. Das ist schön und die Kunden wissen das sehr zu schätzen.

Vor Blacksmith habe ich die Arbeit des Tages auf einem Block oder einem Stück Papier notiert, und im Auto konnten viele verschiedene Blöcke liegen, so dass es etwas unübersichtlich wurde. Heute bringe ich mein Handy oder mein iPad zu allen Kunden mit und nehme mir zunächst ein paar Minuten Zeit, um mit dem Kunden zu sprechen und alle Einzelheiten an Ort und Stelle auszufüllen, oder sie schicken mir eine SMS mit ihren Angaben. Wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin, dauert es nur ein paar Minuten, um eine Rechnung zu schreiben, und ich mache das oft direkt im Auto. Früher dauerten meine Arbeitstage wegen der Rechnungsstellung zwei oder drei Stunden länger, jetzt dauert es nur noch ein paar Minuten.

Ich empfehle Blacksmith an alle meine Kollegen weiter."

 

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